Jahresbericht 2010
02.03.2010 -
Vorerst herzlichen Dank allen Stiftungsratsmitgliedern für die sehr gute Mitarbeit. Nur Dank der guten Zusammenarbeit war es möglich, die festgelegten Ziele zu erreichen. Den zuständigen Instanzen und deren Vertretern herzlichen Dank für die Unterstützungen.
Personelles
Mit Schreiben vom 09.04.09 teilte uns der Stadtgemeinderat mit, dass Karl Schmidhalter seit 1. April 2009 an Stelle von Esther Wäber Einsitz im Stadtrat nimmt und wie seine Vorgängerin das Ressort Wirtschaft und Kultur betreuen wird. In dieser Eigenschaft vertritt er nun die Stadtgemeinde Brig-Glis im Stiftungsrat. Wir heissen ihn herzlich willkommen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.
Mit Mail-Schreiben vom 24. April 2009 hat Martin Schmidhalter seinen Rücktritt aus dem Stiftungsrat bekanntgegeben. Er war Mitglied des Stiftungsrates seit der Gründung der Stiftung am 15. Mai 1995. Als Stiftungsrat und Archäologe war er Bauleiter der Sanierung der Landmauer. Er hat sehr wertvolle Arbeit geleistet und sein Wirken wird besonders gewürdigt.
Durch die Mutationen besteht nun der Stiftungsrat aus folgenden Mitgliedern: (in alph. Reihenfolge) Amherd Franz-Josef, Benelli Franz, Forster Ernst, Schmidhalter Karl, Steffen Hans, Steiner Arnold, Studer Kurt, Theler Erika, Wyder Heli-Norbert, Zenklusen Urs.
Im Berichtsjahr wurde an folgenden Aufgaben gearbeitet:
· Sanierung Suste
· Einweihung
· Ausstellungskonzept
· Mauersanierung
· Unterhalt
· Homepage
· Besucher
· Werbung
· Landmauerweg
· Finanzen
Sanierung Suste
In der Sitzung vom 27. Oktober 2009 wurde die Zusammensetzung der Baukommission wie folgt bestätigt: Schmidhalter Karl, Steffen Hans, Steiner Arnold, Theler Erika, Wyder Heli-Norbert.
Am 24. März 2009 ist die Baubewilligung des Bauvorhabens "Bau WC/Reduit - Anlage - Sanierung Suste" eingegangen.
In der Folge hat das Architekturbüro dreipunkt AG alle Vorbereitungen getroffen, um mit dem Projekt beginnen zu können.
Vier Bauunternehmungen haben Offerten für die Baumeisterarbeiten eingereicht. Die Baukommission hat entschieden, die Arbeiten der Bauunternehmung Konrad Zeiter AG zu übergeben.
Ende Oktober 2009 waren folgende Erschliessungsarbeiten erstellt:
- Werkstrasse Stechweg - Suste mit Dispositionen für den späteren Hohlweg erstellt
- Wässerwasserleitungen umgeleitet
- Trinkwasserleitung verlegt
- Swisscom-Leitungen in der Werkstrasse vorbereitet
- Abwasserleitungen angeschlossen
- EW-Leitung verlegt
Abdichtung Dach:
Der Stiftungsrat wurde in der Sitzung vom 27. Oktober 2009 orientiert, dass der deutlich teurere Misapor-Beton, nach Aussage des Lieferanten, grundsätzlich dicht sei, aber auch hier können Schäden (Haarrisse) entstehen. Der Stiftungsrat entscheidet sich für die Variante Normalbeton mit Verkleidung. Im Anschluss wird von der Baukommission in Verbindung mit Denkmalpflege und Architekten entschieden, Liapor-Beton (billiger als Misapor-Beton) zu verwenden. Es wird vorgesehen, dass Dach mit einer Kunststoffbeschichtung zu überziehen.
Damit die Baumeisterarbeiten nicht unterbrochen werden, wird die Ausführung der WC-Anlage vorgezogen.
Ende November ist der Rohbau der WC-Anlagen abgeschlossen und die Sicherung der Baustelle über den Winter gewährleistet.
In der Sitzung vom 13. Januar 2010 wurden 24 offene Fragen besprochen, die sich auf folgende Punkte bezogen:
· Dach-Abdichtung
· Spezialbeton
· Wärmedämmung
· Lüftung
· Warmwasserversorgung
· Architektur Aussen- und Innenraum
· Nutzungskonzept der Suste
·
Entscheidungsfindung
(Denkmalpflege-Architekt-Baukommission)
· Terminplanung des Architekten
Anfangs März ist vorgesehen, die Arbeiten wieder aufzunehmen.
Einweihung
Es ist vorgesehen, im Frühjahr 2011 eine Einweihungsfeier mit Ausstellung zu organisieren. Schon jetzt sollte man einen Präsidenten mit Organisationskomitee bestimmen, damit genügend Zeit zur Vorbereitung vorhanden ist.
Ausstellungskonzept
Ziele der Wechselausstellungen sind:
· Attraktivität Suste, Landmauer und Umgebung verbessern
· Besuchergruppen anlocken
· Medienpräsenz steigern
Vorgeschlagene Themen:
- Ausgrabungen Waldmatte
- Natur in Gamsen
- Savoykriege
- Kunstausstellungen
Mauersanierung
Abschnitt Alte
Landstrasse
Im Raume zwischen der Alten Landstrasse und der Kantonsstrasse sollte die Schutzzone erweitert werden. Im heutigen Zustand ist die Mauer fast nicht ersichtlich. Die Mauer ist mit Bäumen bewachsen und auf beiden Seiten mit Erdreich zugeschüttet. Ziel ist, dass die Mauer von allen Seiten und von allen Strassenteilen zu sehen wäre.
Wie schon besprochen, wird das Projekt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Unterhalt
Für Unterhaltsarbeiten Mauer, Suste und Wege muss in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein Konzept bearbeitet werden.
Homepage
Die Spezialisten für elektronische Übermittlung haben ganze Arbeit geleistet. Unter www.landmauer.ch kann man sich überzeugen. Der französische Text ist ebenfalls vorhanden.
Besucher
Die Landmauer aber auch der Dorfrundgang und der Naturweg wurden rege besucht.
Werbung
Die Anstrengungen für die Werbung müssen unbedingt intensiviert werden. Die Medienpräsenz ist in der letzten Zeit sehr vernachlässigt worden.
Die Frage steht im Raum, ob man einen Spezialisten für Werbung beauftragen soll?
Beispiel: Auch in der neusten Ausgabe des Stadtplanes ist die Landmauer nicht eingezeichnet und nur mit Burg/Schloss eingetragen.
Der Vorschlag, einen Verein "Freunde der Landmauer" zu gründen, muss eingehend besprochen werden.
Landmauerweg
Die Idee, einen Kultur- und Naturweg von Brig über Glis an die Landmauer und zurück wird vom Verein Pro Historia Glis eingehend studiert. Die Studien für dieses Projekt sind weit fortgeschritten. Interesse an diesem Projekt haben Stadtgemeinde, Burgerschaft, Tourismusinstanzen, Valrando Wallis und natürlich auch Stiftung Landmauer und die Interessen Gemeinschaft Gamsen (IG Gamsen).
Finanzen
Die Jahres- und Erfolgsrechnung ist ausgeglichen. Wenn wir aber alle Zukunftsaufgaben erfüllen wollen, braucht es noch beträchtliche Unterstützungsmitglieder. Die Aufgabe ist klar, wir müssen auf die Suche für Sponsorengeld.
Der Präsident
Heli N. Wyder