Wanderung Waldmatte
Natur- und Kulturweg Waldmatte
Brig - Glis - Gamsen - Brig
Zeitbedarf ca. 5 Std. (Reise 10)
1. SBB Bahnhof Brig (Ausgangs- und Endpunkt)
- Ausgangspunkt kann auch Glis sein (Pkl. 5)
- Der Rückweg ab Gamsen oder Glis kann auch mit dem Bus erfolgen.
2. Kaserne
- Festungswachtkaserne (FWK)
- 1942 Gründung des Festungswachtkorps
- 1943 war die Kaserne bezugsbereit für das Kommado und die Besatzung der Festung Naters
- 2005 Verwaltungsgebäude der militärischen Sicherheit
- Besonderes: Geländemodell 1:25000 Simplongebiet im Eingang
3. Kapelle Englisch Gruss
- 1647 erbaut
- Altar aus der 2. Hälfte des 17. Jh.
- Fresko von Alfred Grünwald
- Das mittägliche automatische Glockenwerk mahnt täglich um 1200 Uhr zum Gebet
4. Supersaxoschloss Geschichte
- Mittelalterlicher Wohnturm
- 1479 erwirbt Jörg Supersaxo das Schloss von Kaspar Zmatt
- 1480 Kamin mit Allianzwappen Supersaxo-Lehner
- 1894 wird der Kamin mit der Darstellung des Triumphes der Weibernacht an das Landesmuseum in Zürich verkauft.
5. Kaplanei
- 13. Jh. Wohnung des Kaplans von Naters
- 1546 verschiedene Inschriften
- 1850 Gildsteinofen mit Wappen von Rektor Franz Stockalper
- Heute Vereinslokal Pro Historia "siehe www.prohistoria.ch" Ausstellung an Heiligen Wassern 50 Ojekte /Tafeln / Video
6. Venetzschloss Geschichte
- Herrschaftshaus vom 13. Jh.
- 1448 im Besitz der Familie Venetz
- Das Erdgeschoss wurde mehrmals durch Schlamm des Holzgrabens eingeschwemmt
7. Kirche Glis
- Wallfahrtskirche
- 1517-1521 spätgotische Erneuerung
- Goldene Pforte
- Triumphbogenportal mit Madonna
- 1230 spätromanischer Turm
- Dias mit Sprechtext vorhanden (Pro Historia
8. Altes Burgerhaus
- Das zweite Stockwerk ist datiert auf 1582
- 1691 verkaufte Christian Blatter das Haus an die Gemeinde
- 1619 Gildsteinofen mit den Wappen Pfaffen und Amhengarten
- Heidenbalken
9. Heidenhaus
- 1450 mit dem Buchstaben P-Perrini-Perrig
- Alte Gibelkonstruktion
- Heidenbalken mit Fratze
- Hocheingang mit Perriniwappen
10. Geol. Wandel des Gliser Deltas
- Graphische Darstellung des Deltas
- Periodische Überschwemmungen mit Wasser und Schutt haben das Gliserdelta gebildet.
- 1946 drang die Holzgrabenlawine bis zum Zeughaus vor.
11. Forst Schutzwald
- Graphische Darstellung der Lawinenverbauungen
- Schutzwald
- Baumzapfen wurden früher gesammelt und verkauft Gliser sind daher "Bäini"
12. Bewässerung
- Über die Gliseri wird das Wässerwasser von der Gamsa hergeführt.
- Vor- und Nachteile der guten Bewässerung und Düngung
- Meistens sind Fettwiesen anzutreffen
13. Trockenwiese
- Einige Teile der Wiesen können nicht bewässert werden.
- Im Volksmund Wildi genannt.
- Diese Trockenwiesen werden im Frühjahr und im Herbst meistens vom abgeweidet.
14. Forst Baumbestand
- Der Baumbestand ist sehr gut gepflegt
- Es könnten Nuss- und Kastanienbäume angepflanzt werden.
15. Hecken
- Hier sind verschiedene Vogelarten heimisch.
- Der Wildbestand ist beträchtlich
16. Information
- Natur- und Kulturweg und Dorfrundgang Gamsen (Reise 7)
17. Naturweg (Grüngürtel N9) bestehend
- 8 Orientierungstafeln geben Auskunft über Pflanzen- und Tierarten auf dem Grüngürtel (bestehend)
- Hecke/Hohlweg/Lindenwald/Obstgarten/Suone/Totholz/Im Wandel (Delta)/Trockenwiese
18. Suste
- www.landmauer.ch
19. Kulturweg
- 7 Tafeln die entlang der Landmauer aufgestellt sind, geben Auskunft über die Talsperre aus dem 14. Jahrhundert:
- Rundturm/Geschichte/Rekonstruktionen/Letzi-Landmauer/Tore/Suste/Funktionen
20. Infotafel SSE
- Die Dynamitfabrik wurde gegründet, um Sprengstoff für den Simplontunnel herzustellen.
- Bau des Simplontunnels (1905 und 1920)
- Die SSE besteht heute aus einer Sprengstoff- und einer Chemieabteilung.
21. Dorfrundgang (Reise 6)
22. Information
- 11 Wegweiser geben in Dialekt- und Schriftsprache Auskunft über Wohn- und Nutzhäuser: Kapelle/Stadel/Speicher/Rossstall/Grossviehstall/Scheune für Schilfhalme/Kleinviehstall/Mühle und Gerberei/2 Wohnhäuser
23. Krydenweg
- Der Weg ist 2002 in das Inventar der Historische Verkehrswege der Schweiz aufgenommen worden.
- Der Weg weist eine ausserordentliche Substanz auf.
- Der Weg hat beidseits 1 m hohe Trockenmauer mit Deckplatten.. Siehe auch Dok. von Prof. Aerni VS 255
24. Kryde-Felse
- Die weissen Gibssteine wurden schon 1518 durch Ulrich Ruffiner beim Bau der Gliserkirche verwendet. Siehe Goldene Pforte
- Die Firma Hunzicker hat um 1900 die Steine gefördert. Sie wurden für den Bau des Simplontunnels verwendet.
25. Kalkofen
- Kalkofen aus der Zeit um 1000 n. Chr.
- Der Kalkofen ist noch zum Teil erhalten.
- Kalk ist eine der ältesten und wichtigsten Baustoffe.
- Man vermischt ihn mit Sand und Wasser zu Mörtel.
- Bevor der Kalkstein verwendet werden kann, muss er gebrannt und gelöscht werden.
- Jahrhunderte lang tat man dies in den Kalköfen.
26. Ausgrabung (Waldmatte)
- Ein seit 1500 Jahren vergessenes Dorf.
- Vor dem Bau der Autobahn N9 wurden im Frühjahr 1988 Suchschnitte angelegt.
- In der Folge wurden zahlreiche Befunde und Funde zutage gefördert.
- Mehrere Siedlungen vom Ende der älteren Eiszeit (7. Jh. v. Chr.) bis an den Beginn des Frühmittelalters (5./6. Jh. n. Chr.) sind aufgrund dieser Untersuchungen nachweisbar.
Sondagen (Bildacker)
- Bronzezeit (1400 - 1100 v. Chr.
- Eisenzeit (800 - 450 v. Chr.)
- Mittelalter (700 - 1000 n. Chr.)
27. Info Tafeln Ausgrabungen
- Dörfliche Geschichte
- Gebäude und ihre Funktion
- Welt der Toten
- Alltagsleben
- Handel und die Bergbevölkerung
28. Info Nationalstrasse N9
